Brendel/Funk stA?rzen in beiden WM-LA�ufen

Der Fluch von Innsbruck bleibt bestehen. Tim Brendel und Florian Funk sind weltweit schon auf acht Kunsteisbahnen gestartet. Auf sieben Bahnen konnten sie bereits internationale Rennen gewinnen. Allein Innsbruck schein fA?r die beiden wie verhext zu sein.

Dabei begann die Woche fast perfekt. Nach drei Weltcupsiegen in Folge konnten Brendel/Funk auch im Training mit Bestzeiten aufwarten. Topfit und mit gehA�rigem Selbstvertrauen gingen sie dann auch das Unternehmen Titelverteidigung an. Doch bei den ersten Startern aus anderen Nationen konnte man schon beobachten, dass die Bedingungen an diesem Tag miserabel waren.

Der massive FA�hneinbruch in Innsbruck bescherte dem Starterfeld fA?r diesen Sport recht ungewA�hnliche Temperaturen von A?ber 15 Grad. Der warme Wind lieAY im unteren Streckenteil einen Wasserfilm bilden. Der naturgemA�AY geringe Grip der Schienen auf dem Eis wurde somit nochmal schlechter. ZusA�tzlich fuhren immer wieder sturmartige BA�en in die Bahn.

Was geschah genau bei den Fahrten der Topfavoriten: Brendel/Funk hatten die viertbeste Startzeit und gingen mit 2 Hundertstel RA?ckstand ins Rennen. Bereits bei der 2.Zwischenzeit A?bernahmen sie die FA?hrung und hielten diese bis zur letzten Lichtschranke vor dem Ziel. Sie waren auch mit der schnellsten Geschwindigkeit als einziges Doppel A?ber 110 km/h gemessen worden.

Doch in der vorletzten Kurve erwischte sie eine der SturmbA�en. Der Schlitten brach minimal aus und konnte nicht mehr rechtzeitig abgefangen werden. Brendel/Funk kippten Ausgangs der Kurve 13 um und rutschen auf dem Bauch durch die Zielkurve ins Ziel.

Analog war der Ablauf im 2.Durchgang. Da war nach Zwischenbestzeit schon in Kurve 11 Feierabend. Die Rutschpartie dauerte dafA?r etwas lA�nger. Dass sie mit zwei StA?rzen nicht einmal Letzter wurden und sich als 15. noch ins Klassement eintragen konnten, zeigt, wie viele Schlitten groAYe Probleme an diesem Tag hatten.

Sieger bei dieser Windlotterie wurden die Lokalmatadoren Steu/Koller (AUT) vor den SA?dtirolern Gruber/Kainzwaldner (ITA) und dem zweiten deutschen Doppel LA�ffler/Stiebing.

Bad Feilnbach, 02.02.2014, TF